Osteodensitometrie mit DXA/DEXA
DXA/DEXA (engl. Dual-Energy X-ray Absorptiometry) In Abhängigkeit von der Dichte eines Gewebes und der Energie der Röntgenstrahlen kann man eine unterschiedliche Schwächung messen. Bei der DEXA-Messung werden zwei leicht unterschiedliche Röntgenquellen eingesetzt. Für jeden Messpunkt im Röntgenbild gibt es bei dieser Methode zwei Schwächungswerte für die zwei eingesetzten Röntgenenergien. Somit können verschiedene Materialien genauer unterschieden werden. Mit dem DEXA-Scanner werden drei Gewebearten unterschieden: Knochen-, Muskel- und Fettgewebe. Neben der Messung der Knochendichte, kann mit dem Gerät auch die Fett- und Muskelmasse bestimmt werden. Die Diagnose einer Osteoporose beruht weltweit auf der DXA-Messung. Eine Osteoporose liegt danach vor, wenn der T-Score, also die Standardabweichung von der Knochendichte einer jungen gesunden Frau an der Lendenwirbelsäule, am Femurhals oder am Gesamtfemur bei minus 2,5 oder darunter liegt. Die DXA-Methode ist strahlenarm und misst überall sehr genau.
DEXA-Untersuchung
Beispiel-Bilder: DEXA-Unersuchung
Weiterführende Links
- Nachschlagen in Wikipedia: Osteodensitometrie
